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Ute Groh

– am Anfang war die Blockflöte –

Mit diesem Satz könnte beinahe jeder Lebenslauf einer Musikerin oder eines Musikers beginnen – und so beginnt auch der Lebenslauf der aus Weiz (Steiermark) stammenden Cellistin und Gambistin Ute Groh.

Die Annäherung an das Cello erfolgte schließlich in Graz am Johann Josef Fux Konservatorium durch Mag. Herlinde Schwarz. In den folgenden sieben Jahren absolvierte Ute Groh die in Österreich üblichen Wettbewerbe für junge MusikerInnen.

Weitere sieben Jahre verfeinerte Ute Groh ihr Cellospiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Wolfgang Herzer. Der durch den Studienplan vorgeschriebene Lehrgang „Einführung in die historische Aufführungspraxis“ brachte sie zum ersten Mal in Kontakt mit dem Barockcello. Es folgten Auftritte als Solistin mit den Wiener Bachsolisten. Seitdem ist das Spiel barocker Musik ein wesentlicher Bestandteil ihrer konzertanten Tätigkeit. Das veranlaßte sie außerdem im Jahre 2016 sich einen langersehnten Traum zu erfüllen – die Viola da Gamba zu erlernen –  und auch als Gambistin Konzerte zu bestreiten.

Von 2001 – 2005 war Ute Groh Solocellistin der Wiener Bachsolisten, des Grazer Symphonischen Orchesters und der Sinfonietta Baden. Mittlerweile wird das künstlerische Schaffen von Ute Groh allerdings durch die Kammermusik – mit ihrem Facettenreichtum – dominiert. Als langjähriges Mitglied des Concilium Musicum Wien bespielt sie die Bühnen im In- und Ausland auf dem historischen Violoncello. Auch im Pandolfis Consort ist sie – unter anderem mit einem eher selten gespielten Instrument wie das Violoncello Piccolo – immer wieder vertreten.

Das sogenannte moderne Cello kommt vor allem bei den Auftritten mit der Pianistin Claudia Micheletti im Ensemble MiGro zum Einsatz.

von Viva Themes.